MATTHESON, J.: Das Forschende Orchestre, oder desselben Dritte Eröffnung. Darinn Sensus Vindiciae et Quartae Blanditiae, D. i. Der beschirmte Sinnen-Rang Und der Schmeichelnde Quarten-Klang ... Hamburg Benjamin Schillers Wittwe und Joh. Christoph Kißner im Dom 1721 Duodez. Ohne Frontispiz, 23 Bl., 789 S., 37 Bl. 20/10 Lederband der Zeit. Berieben, Ecken und Kapitale bestoßen.

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  • Seltene Originalausgabe. In diesem Werk wird u.a. die Streitfrage behandelt, ob die Quarte als Kon- oder Dissonanz angesehen werden muss. Dass der Autor als Praktiker und seinem Grundsatz treu "Musik müsse schön klingen" auf Seiten der Harmoniker gegen die Kanoniker kämpfte, bei denen die Auffassung der musikalischen Verhältnisse eine streng mathematische, von der Ratio abhängige war, ist selbstverständlich (Schmidt). Matthesons Werke sind zu einer unentbehrlichen Quelle für die Musikwissenschaft geworden, weil ohne sie die grosse musikgeschichtliche Wende, die sich zu seiner Zeit vollzog, schwerlich verstanden werden kann. - Ohne die bei Wolffheim verzeichneten 7 gest. Tafeln mit Notenbeispielen. Am Schluss umfangreiches Schlagwort- und Autorenregister. - Cannon No. 73; Eitner VI, 386; Wolfheim I, 823.
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