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Objekt des Monats Juli 2020

  

Zum 374. Geburtstag von Gottfried Wilhelm von Leibniz
(geboren am 1. Juli 1646 in Leipzig, gestorben am 14. November 1716 in Hannover)

„Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben“.

Dieser Satz spiegelt die Persönlichkeit des bedeutenden deutschen Philosophen und Wissenschaftlers wieder. Als Vordenker der Aufklärung und letzter großer Universalgelehrter konstruierte er eine frühe leistungsfähige Rechenmaschine, entwickelte die Infinitesimalrechnung, eine Technik, um die Differential- und Integralrechnung zu beschreiben, zudem dokumentierte er das Dualsystem.

 

Gehaltsquittung von Gottfried Wilhelm von Leibniz

 

LEIBNIZ, Gottfried Wilhelm von [1646-1716]: Eigenhändiges Schriftstück mit Datum und Unterschrift. Wolffenbüttel, 17. April 1708. Folio. 1/2 Seite. Gebräunt.

- verkauft -

Gehaltsquittung des letzten großen Universalgelehrten. Leibniz bescheinigt dem Braunschwg. Lünebg. Cämmerer Herr Cleve den Erhalt der "zweyhundert Thaler halbjährige besoldung". Er war in Hannover seit Ende März mit der Drucklegung des ersten Bandes der "Scriptores rerum Brunsvicensium" beschäftigt und hielt sich in der 2. Aprilhälfte nur zu einem kurzen Besuch in Wolffenbüttel auf. Aus der Rückseite Vermerk von fremder Hand: "Dem Herrn Bibliothecario Leibnitz 200 Thl.". - Leibniz-Autographen sind im Handel sehr selten geworden.

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