NESTROY, Johann [1801-1862]: Eigenhändiges Gedichtmanuskript. Ohne Ort und Datum, [um 1834].. 6,5 x 15 cm. In Goldrahmen. Rückseitig von fremder Hand: "Originalhandschrift von Johann Nestroy ...".

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  • "Am Sonntag steh' i vormittag / So beim Komödienzettel / Und buchstabier's z'samm nach und nach, / Es war just's 'Aschenbrödl' / s' Theater ist für mein Partie / Mehr als für mich a Bratel, / Und's Stück, das hat gepaßt auf sie, / Denn sie ist Kuchelmadl ...". - Die 12 Zeilen, vermutlich aus einer Manuskriptseite, stammen aus der am 13.2.1835 in Wien uraufgeführten Posse "Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab", einer Parodie auf Holteis gleichnamiges Rührstück. Der Text stammt aus dem 3. Akt (10. Szene) in der Nestroy die Rolle des Dichters Leicht spielt. - 1831 bekam Nestroy seine erste Anstellung im "Theater an der Wien" dem damals größten Theater der Stadt. Allein in den ersten 3 Jahren seines dortigen Wirkens schrieb er 18 Stücke, die alle auf ihn zugeschnitten waren und ihn schnell zu einem der beliebtesten Volksschauspielern und Possendichter machten. Es war die Blütezeit des Wiener Volkstheaters.
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