BACH, J. S.: Six grandes Sonates pour le Pianoforte et Violon obligé. Edition nouvelle, soigneusement revue, corrigée, métronomisée et doigtée; enrichie de notes sur l'execution et accompagnée d'une préface. [BWV 1014-1019]. Stimmen. Leipzig, C. F. Peters (PlattenNr. 2766) [ca. 1841] Quart. Gestochenes Titelblatt mit Porträt Bachs, 91, 30 S. An den Rändern teils etwas stockfleckig, sonst guter Zustand. Halblederbände.

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Artikelnummer: 13854
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  • Schön gestochene frühe Ausgabe mit einem lithographierten Porträt Bachs auf dem Titelblatt und zweisprachigem Vorwort. - Nr. 1: h-Moll; 2: A-Dur; 3: E-Dur; 4: c-Moll; 5: f-Moll; 6: G-Dur. - "Diese Sechs Sonaten hat J. S. Bach in den Jahren 1718-1722 componirt, als er noch Capellmeister des Fürsten von Anhalt-Cöthen war. Bei Bach's Lebzeiten wurden sie nicht gedruckt, sie gehören aber zu den Werken, wodurch er sich zuerst als Meister in der Composition bewies. Sie sind durchgängig fugiert, auch kommen einige äusserst singbare und charactervolle Canon's darin vor." (Forkel, Bach's Leben, S. 57). - "Die Tempo Bezeichnung nach Maelzels Metronom nebst der Fingersetzung sind von Herrn Carl Czerny beigefügt" (lt. Inhaltsverzeichnis). - "Die Auffindung einer alten, sehr correcten Handschrift machte es möglich, ehemalige Fehler zu vermeiden, so dass in der gegenwärtigen Ausgabe keine Noten-Stelle mehr sein kann, die dem Geiste Bach'scher Composition widerspräche. Den Vergleich mit jener Handschrift hat Herr Kammermusikus M. Hauptmann in Cassel gütigst besorgt. Nächstdem wurden diese Sonaten von dem Königl. Sächs. Hoforganisten Herrn A. A. Klengel und dem Königl. Concertmeister Herrn Karl Lipinski gemeinschaftlich mehrmals durchgespielt und in der Gesammtwirkung kritisch geprüft, ... " (Aus dem Vorwort des Verlegers). - "Die Violinstimme erfordert einen Meister" Forkel S. 57. - Hoboken 1982, 122; BSB 1, 278.
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