ENGRAMELLE, [M. D. J.]: La Tonotechnie ou L'Art de noter les cylindres, Et tout ce qui est susceptible de Notage dans les Instrumens de Concerts méchaniques. Ouvrage nouveau Paris, P. M. Delaguette 1775 Gestochenes Frontispiz, 4 Bl., XVII, 236 S., 2 Bl., 1 halbseitige Kupfervignette im Text, 5 gestochene Kupfertafeln von Engramelle. Die S. 43-50 sind gefaltete Tabellen mit Noten und Zeichen in Holzschnitt. In sehr gutem Zustand. Unauffälliger Eintrag von alter Hand auf dem Titelblatt. Schöner Lederband im Stil der Zeit mit reicher Rückenvergoldung

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  • The most famous book about the construction of mechanical organ! Very rare. - This book represents till today one of the most important sources about the construction of binned barrels of mechanical organ. In 25 Kapiteln wird eine sehr genaue Beschreibung gegeben, wie die Walzen zu Glockenspielen, Spieluhren und Automaten anzufertigen sind. Nach Engramelle soll die Notierung der Spielwalzen den exakten Noten-und Pausenwert und alle musikalischen Nuancen festlegen. Er verwarf die Rastermethode wegen Ungenauigkeiten und erfand eine präzisere Notirungsweise durch Verwendung eines Zifferblattes. Man konnte sämtliche Noten-und Pausenwerte festlegen und durch verschiedene Zifferblätter die Tempi beliebig modifizieren. Diese grundlegende Arbeit über mechanische Musik machte den Pariser Augustinermönche weithin bekannt. Engramelle bearbeitete auch für Dom Bedos den Abschnitt "De la Tonotechnie" für den 4. Teil von dessen "L'Art du Facteur" 1778. - Der beschriebene Zylinder und seine Hilfsteile sind auf zwei der Kupfertafeln abgebildet, die übrigen sind Notenkupfer dazu. Das Frontispiz zeigt den Bau der Maschine in einer Werkstatt.- RISM I, 293 weist für Deutschland nur 2 Exemplare nach; Wolffheim I, 1135, Bibl. Cortot, S. 71.
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