HUMMEL, J. N.: Ausführliche theoretisch-practische Anweisung zum Piano-Forte-Spiel, vom ersten Elementar-Unterrichte an bis zur vollkommensten Ausbildung. Original-Auflage. Mit Privilegien. 3 Teile. Wien, Tobias Haslinger (PlattenNr. 5201) 1828. Folio. Gestochenes Frontispiz, 444 S., Zwischentitel zum ersten Teil ohne Paginierung, breitrandiges leicht stockfleckiges Exemplar, Frontispiz mit kleinem Tintenfleck, S. 45 hinterlegt ohne Textverlust, S. 49-149 mit unauffälligem Wasserrand im unteren weißen Rand. 21/03 Halbleinen der Zeit.

Keine Abbildung zugeordnet
Artikelnummer: 29280
1100,00 €
Steuerbetrag
Standardisierter Preis / COM_VIRTUEMART_UNIT_SYMBOL_:
  • One of the most important sources of Viennes performing and style. Extrem seltene Originalausgabe. Nur 3 vollständige Exemplare für uns im antiquarischen Handel seit 1967 nachweisbar! "This three-volume work... is one of the most important sources of information about the late Viennese style of performing and ornamentation... it embraces topics as fingering exercises, improvisation, large an small semitones... it gives an invaluable insight into the aesthetics of his generation" (Grove 11, 831). Hummels Klavierschule steht in einer Reihe mit den bedeutendsten klavierpädagogischen Leistungen siener Zeit" (Kahl in MGG). Das Lehrwerk ist Kaiser Nikolaus I. von Rußland zugeeignet und enthält als Frontispiz einen prächtiges gestochenes Portrait Hummels (Grünler del., Stöber sc.). Kurz nach Beethovens Tod erschienen, bildete Hummels Klavierschule lange Zeit die authentische Unterweisung für die Klaviermusik der Wiener Klassik bis hin zu Chopin. Das Werk enthält sehr schöne Illustrationen mit einem Portraitstich Hummels von Fr. Stöber nach Grünler, dem aufwändig gestochenem Titel, der Privilegientafel mit elf heraldischen Darstellungen der Länder von denen die Privilegien erhalten wurden und einem originalen gedruckten Faksimile von Hummels Impromptu in Canone. - Zimmerscheid S. 205; Eitner V, 232; nicht in BSB; CPM 30, 4.
Logo VDA Unser Antiquariat ist Mitglied im traditionsreichen Verband der deutschen Antiquare (VDA) und der International League of Antiquarian Booksellers (ILAB). ILAB Logo