DESCARTES, R.: Musicae Compendium. Ütrecht, Gisberti à Zyll, & Theodori ab Ackersdyck 1650. Quart. 58 S. Holzschnitt-Druckermarke auf Titelblatt und zahlreiche Holzschnitt-Darstellungen im Text. Sehr sauberes Exemplar mit breitem Rand. Pergamentband.

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Artikelnummer: 28719
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  • Sehr seltene Erstausgabe des ersten erhaltenen Werkes von Descartes (seit 1991 nur dreimal im JAP). Bereits 1618 geschrieben, übersandte er das Manusskript seinem Freund, dem Mathematiker Isaak Beekmann mit der Bitte um Geheimhaltung, der es bis 1629 bewahrte. Nach Descartes Tod wurde das Werk noch im gleichen Jahr aus seinem Nachlass herausgegeben. "Descartes hatte ein zweifaches Interesse an der Musik: einmal interessierte sie ihn als mathematisch-physikalisches (akustisches) Phänomen, andererseits als psychologisch-physiologisches ... Er ist der eigentliche Begründer der rationalisierten Affektenlehre" (R. Stephan in MGG III). "Die Schrift gehört zu den selbstständigsten und scharfsinnigsten Musikabhandlungen der Zeit; Descartes Taktlehre hat durch W.C. Printzens Systematisierung auch in die deutsche Musiklehre Eingang gefunden" (Riemann). - Guibert 182; Rahir 2030; Gregory-Sonneck 73; Hirsch I, 143; Eitner III, 182.
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