LOGIER, J. B.: System der Musik-Wissenschaft und der praktischen Composition mit Inbegriff dessen was gewöhnlich unter dem Ausdrucke General-Bass verstanden wird. Berlin H. A. W. Logier 1827 Quart. Gestochenes Portrait als Frontispiz, XI S., 2 Bl., 346 S., 2 Bl. 16 S. (Notenbeispiele), zahlreiche Notenbeispiele im Text. Leinenband der Zeit mit Rückenvergoldung und Blindprägungen auf den Deckeln.

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  • Seltene Erstausgabe des grundlegenden Werkes zur Harmonielehre, das im gleichen Jahr auch in Englisch und Französisch erschienen ist. Logier formuliert in seinem Hauptwerk, das sein Bruder verlegte, die Prinzipien seiner neuen Lehre. Er widmete sein Lehrbuch Friedrich Wilhelm III. von Preußen, da dieser sich sehr für seine neue Lehrmethode interessiert hatte. Logier hatte die Methode des gemeinsamen Klavierunterrichtes, das Unisonospiel auf mehreren Klavieren begonnen. Das Verfahren erregte allgemeines Aufsehen und fand große Anerkennung. Er entwickelte daraus einen Gruppenunterricht, der vielfach heute noch nach seinen Prinzipien praktiziert wird. Auf Veranlassung Zelters lud ihn die preußische Regierung nach Berlin ein, um dort zu unterrichten und sein System in Preußen bekannt zu machen. Aufgrund dessen breitete sich die Logiersche Methode rasch in Deutschland aus. - Angebunden: Nachträgliche Sammlung von Aufgaben und Beispielen zu J.B. Logier's System der Musikwissenschaft. - Eitner VI, 208.
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