COCHLAEUS, J.: Tetrachordum Musices ... pro iuventute Laurentiana in primis: dein pro ceteris quoque Musarum Tyrunculis ... (Nürnberg, Fr. Peypus 1516) 30 ungez. Blatt, davon 2 Bl. (C4 und D1) auf altem Papier faksimilert und unauffällig eingebunden. Titel am unteren Blattrand verstärkt. Wenige Eintragungen von alter Hand. Teils gering stockfleckig. Pergamentband im Stil der Zeit.

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  • First treatise of mensural music in an elementary school textbook Extemely rare. - No copy of any edition in bookauctionrecords since 1950. Der Musiktraktat des Cochlaeus erschien in zwei Fassungen. Die erste Fassung, mit dem Titel "Musica", erschien in Köln und Nürnberg ursprünglich anonym und 1507 in Köln mit Namensnennung. Epoch-making as second version, which was published as "Tetrachordum" the first time in Nürnberg 1511 and so successful that is received the 7th edition already 1526. Unser Exemplar liegt im 4. Druck dieser Fassung vor, gleichzeitig der erste bei F. Peypus erschienene. Die musiktheoretische Schrift ist Willibald Pirckheimer gewidmet von dem eines der Lobgedichte stammt. This book includes 4 treatises "De Musices elementis", "De Musica Gregoriana", "De octo tonis Meli" und "De Musica mensurali", each of them segmented in 10 numbered chapters. Im Gegensatz zur ersten Fassung ist vorliegende Bearbeitung als Elementarbuch für den vorbereitenden Musikunterricht an der Lateinschule St. Lorenz in Nürnberg gedacht. Our version at the end of the 4th treatise with the hymns for four voices, which are missing in most of the editions. They are named by the verse metres "Melos Elegiacum", "Melos Jambicum", "Melos Sapphicum" and "Melos Choriambicum" and represent an introduction to the humanistic chant of odes. Die Oden sind dem Ovid und Horaz entnommen. Die Noten liegen als Holzschnitt-Blockdruck vor. Die Kompositionen stammen von Cochlaeus selber. Sie dienten im Musikunterricht der Schule als tägliche Gesangsübung. Der Musiktraktat erfreute sich größter Beliebtheit, wie die Auflagenziffer erkennen läßt. Sein Schüler - Sebald Heyden - setzte mit "Musicae" 1532 die Reihe fort. - RISM B VI 227; Gregory-Sonneck, Anhang 21; Eitner III,1; nicht bei Wolffheim und Cortot.
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