BRUCKNER, Anton [1824-1896]: Eigenhändiger Brief mit Ort, Datum und Unterschrift. Wien, 19. Oktober 1891. Großoktav. 1 1/2 Seiten. Kleine Einrisse an den Knickfalten hinterlegt. Geringfügig fleckig.

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  • Persönliches Zeugnis, vermutlich an Simon Leo Reinisch in Wien, Ägyptologe und Dekan an der Wiener Universität, er möge "Hofrath Decan Hann [= Julius Hann] gütigst aufmerksam machen ..., daß im 'Diplome' der Ausdruck "als Symphoniker["] nicht vergessen werde, weil darin stets mein Lebensberuf bestand". Im Juni 1891 wurde ein Antrag auf Verleihung der philosophischen Doktor-Würde honoris causa an Anton Bruckner gestellt. Hermann Levi hatte dazu ein Empfehlungsschreiben an den Dekan "Reinisch" geschickt. Am 7. November 1891 fand die feierliche Promotion, eines der größten Ereignisse in Bruckners Leben, im kleinsten Freundeskreis statt. Bruckner war besonders erfreut und stolz, dass er Doktor der Philosophie und nicht Doktor der Musik geworden war! - Abgedruckt in: Bruckner Briefe (Wien 2003) Nr. 911019: Bruckner Ausst. Kat. Wien 1974, Nr. 58/5; Maier. Verborgene Persönlichkeit. Bruckner in seinen privaten Aufzeichnungen 1, S. 435.
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