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GLUCK, [C. W.]: Iphigenie en Aulide. Tragédie opéra en trois actes, dédiés au Roy. Representée pour la premiere fois par l'Académie royale de Musique le mardi 19. Avril 1774. Gravée par le Sr. Huguet. [Partitur]. Paris M. le Marchand (ohne PlattenNr.) [1774] Folio. 2 Bl., 298 S., Vereinzelt mit Bleistifteintragungen. Teils etwas gebräunt und fingerfleckig. Neue Vorsätze. Halblederband der Zeit, Rücken erneuert.

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Artikelnummer: 28393
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  • Seltene Variante der Originalausgabe der Partitur, der ersten von Gluck für Paris geschriebenen Oper. Die bei Hopkinson erwähnte Tilgung des "s" bei "dediés" wurde hier noch nicht ausgeführt. - Die Tragödie Racines schrieb F. L. G. Le Blanc du Roullet zu einem dreiaktigen französischen Operntext um, den Gluck begeistert als Libretto akzeptierte. Um Gluck weiter die Wege zu ebnen, veröffentlichte Roulett anonym am 1. Oktober 1772 im Mercure de France einen Brief vom 1. August an einen der Direktoren der Pariser Oper, in dem er Gluck anpreist. Dieses sollte der Auftakt werden zu dem Streit zwischen Gluck und Piccini-Anhängern. Erst durch das Eingreifen Marie-Antoinettes gelangte die Oper allen Widerständen zum Trotz zur Aufführung, die ein voller Erfolg wurde und zahlreiche Wiederholungen nach sich zog. - Hopkinson 40 A; RISM G 2747; nicht Slg. Hoboken.
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