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BEMETZRIEDER, [A.] (und [D.] DIDEROT): Lecons de Clavecin, et Principes d'Harmonie. Paris Bleuet 1771 Quart. VIII, 362, (1) S. mit 13 Holzschnitt-Vignetten und zahlreichen Noten in Holzschnitt-Typendruck. Halblederband der Zeit (berieben).

Artikelnummer: 12065
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  • Sehr seltene Erstausgabe des Erstlingswerks. - Bemetzrieder (1748 - ca. 1817) stammt aus dem Elsass, war kurze Zeit Mitglied des Benediktinerordens und als solcher universal gebildet. Nach seiner Übersiedlung nach Paris kam er unter den Einfluss von Diderot, dessen Tochter er intensiven Musikunterricht gewährte. Aus dieser Tätigkeit sind die Lecons erwachsen, die Diderot überarbeitete und mit einem ausführlichen Vorwort versah. Feuerstein vermutet sogar, dass die "ästhetischen Theorien das Werk Diderots sind, denn man kann sie ohne Schwierigkeit in dessen eigenen Schriften wiederfinden" (MGG 1, 1321). Immerhin sind einige von Herders und der romantischen Schule Anschauungen schon angekündigt. In späteren Jahren veröffentliche Bemetzrieder noch weitere musiktheoretische Schriften, nachdem er sich mit Diderot überworfen hatte und nach London gegangen war. - Exemplar aus der Bibliothek des französischen Pianisten und Komponisten Alfred Cortot (1877-1962), dessen Exlibris im Vorsatz. - RISM B VI 1, 132; Hirsch I, 56; Eitner I, 56; Tchemerzine IV, 458. - Siehe Abbildung.
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