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HOFFMANN, E. T. A. - BERLIN. - GUCKKASTENBLATT. - [REMONDINI]: Prospectus domus regiae concentibus musicis Berolini consecratae versus ecclesiam chatolicam S. Heduigi - Vista de la casa real de l'opera, hazia la yglesia catolica de S. Heduvige a Berlin (Ansicht des Opernhauses und der Hedwigskirche). Kupferstich (Guckkastenblatt) mit schönem altem Kolorit. Bei Remondini um 1780 31 x 41,5 cm. Bis zur Einfassungslinie beschnitten. Unter Passepartout.

Artikelnummer: 25715
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  • Farbfrisches Blatt mit den Einfassungslinien, unten Schriftrand. - Das Blatt zeigt die Oper (diese war 1843 ausgebrannt und später wieder aufgebaut worden) und die Hedwigskirche innerhalb einer belebten Straßenszene des Berliner Rokoko. Ab Mitte 1807 lebte E. T. A. Hoffmann in Berlin. Die Stadt war von Franzosen besetzt, "Hoffmann lebte in wachsender Armut: 'Seit fünf Tagen habe ich nichts gegessen als Brod'. Einnahmen aus künstlerischer Tätigkeit - einer Zeichnung, einer Komposition - blieben minimal. So gab er schließlich Anfang 1808 ein Stellengesuch auf, in dem er sich als Direktor eines Theaters oder einer Privatkapelle anbot." (Kremer S. 6). Hoffmann war dann von 1808-1813 in Bamberg als Kapellmeister tätig. Erst im September 1814 übersiedelte Hoffmann wieder nach Berlin, "dort lebte er, von wenigen kurzen Ferienreisen abgesehen, bis zu seinem Tod 1822." (Kremer S. 11). "Vor dem Hintergrund einer gesicherten beruflichen Laufbahn ... entfaltete der Kammergerichtsrat eine äußerst rege künstlerische Tätigkeit" (Kremer S. 12). 1821 wurde im königlichen Opernhaus Spontinis "Olimpia" aufgeführt. E. T. A. Hoffmann hatte dazu den Auftrag erhalten, eine neue Textfassung zu schaffen, die einer dichterischen Neugestaltung gleichzusetzen ist (vgl. Freydank). - Das Graphikblatt erschien mit abweichender Bildgröße und -unterschrift auch bei dem Augsburger Guckkastenbilder-Verleger Georg Balthasar Probst (vgl. v. Kapff K 15). - Siehe Abbildung.
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