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Objekt des Monats August 2011


 

„Herders Gedanken und Denkanstöße sind für die deutsche und europäische Geistesgeschichte bis in die Gegenwart von zukunftsweisender Bedeutung und weit reichender Wirkung gewesen, ...“ (Brockhaus. Die Enzyklopädie. 20. Aufl., Bd. 9, S. 714).


Als Objekt des Monats August präsentieren wir Ihnen anlässlich des 267. Geburtstages von Johann Gottfried Herder (25.8.1744 – 18.12.1803).

HERDER, J. G.: Briefe zur Beförderung der Humanität. 10 Sammlungen in 3 Bänden. Riga, Johann Friedrich Hartknoch 1793 - 97. Gestochene Titelvignette von H. Lips nach H. Meyer. Leinenbände der Zeit mit Rückenvergoldung.

- verkauft -


1. Druck der Erstausgabe. Exemplar mit dem Gedicht "Vom Nationalruhm" in der 9. Sammlung (S. 179 - 197), das aus Furcht vor der preußischen Zensur in nahezu allen Exemplaren weggelassen wurde. In Österreich wurde Band 1 wegen "des Gesprächs nach dem Tode Kaiser Josephs II" verboten. - Herders Briefe, die sein politisches Glaubensbekenntnis verdeutlichen sollen, erscheinen zusammengefasst in Form eines Briefwechsels, in dem er 2 fiktiven Partnern ihre Meinung vertreten lässt. Die Hauptthemen sind die Fort- und Rückschritte der Humanität. - Einige Poesien in der 3. und 4. Sammlung sind von Knebel und J. N. Götz. - Komplett äußerst selten. - Günther/Volgina/Seifert 451; Schulte-Strathaus 61.

(Bestell-Nr. 26853).

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