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KOTZEBUE, A. v.: Der hyperboreeische Esel oder: Die heutige Bildung. Ein drastisches Drama, und philosophisches Lustspiel für Jünglinge, in Einem Akt. Leipzig P.G. Kummer 1799 74 S., gestochene Titelvignette von G. Böttger. Pappband der Zeit

Artikelnummer: 26446
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  • Erstausgabe - Mit dieser berühmten Satire wurde der sogenannte "Äthenäums-Streit" eingeläutet. "Bissig und mit treffendem Witz (hat Kotzebue) Zitate aus der 'Lucinde' und vor allem aus den 'Athenäums-Fragmenten' ausgewählt und einem jungen Mann in den Mund gelegt, um so deren vermeintliche Hohlheit aufzudecken" (Schmitz). - Das Stück fand bei seiner Erstaufführung in Leipzig, in Anwesenheit Friedrich Schlegels, der zufällig auf der Durchreise Station gemacht hatte, ein begeistertes Publikum. Die gelegentlichen Ausfälle gegen Goethe machen deutlich, daß Kotzebue im Kampf gegen die Romantiker, vor allem gegen die Brüder Schlegel, auch die Weimaraner treffen wollte. - A. W. Schlegel konterte durch die 1800 erschienene Satire: Ehrenpforte und Triumphbogen f. d. Theaterpräsidenten von Kotzebue. Auch C. Brentano nahm Kotzebue durch seine Gegenschrift: Gustav Wasa (1800) aufs Korn. - Goedeke V, 279, 58; Hayn-Gotendorf VII, 178.
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